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werkstatt biographisches schreiben

Die meisten glauben, Schreiben sei das Aufschreiben. Das ist aber nur der letzte Schritt. Davor kommt genau hinsehen, sich erinnern, aussuchen, wegwerfen, wieder anfangen. Nach Worten suchen, den richtigen, und sie doch nicht finden, um sie herumschreiben. Verzweifeln, denken man kann es nicht und trotzdem weitermachen.

Wie machen das die Anderen? Wie bauen Annie Erneaux, Yoko Taweda oder Ocean Vuong ihre Texte? Was erzählt Paul Auster, was lässt er weg? Und wie macht das Christa Wolf? Ist ihre Sprache poetisch, kühl oder wild und woran mache ich das fest?

Wir arbeiten mit den Texten von denen, die schon eine Öffentlichkeit arbeiten und üben mit dem Stoff, den jeder mit sich herumträgt: dem eigenen Leben.

Meine Workshops sind für Menschen, die sich schon oft hingesetzt und geschrieben haben und dann dachten: Nee, klingt nach Schulaufsatz und für Leute, die Lust haben, sich auf Experimente einzulassen und selbst welche zu machen.

Am Ende steht keine Familiesaga, keine Memoiren oder kein fertige Skript. Mein Ziel ist es, Menschen auf dem Weg begleiten, ihren eigenen Stil und ihre Form zu finden, für das, was sie ausdrücken möchten.


Tagesworkshop:

Vom eigenen Leben erzählen (und was dabei verloren geht)

Wer alles erzählen will, hat viele Worte, aber selten eine gute Geschichte. In diesem Workshop lernst du zu entscheiden, was wichtig ist und was nicht, und wie die Teile zusammenpassen. Am Ende steht eine kurze Erzählung aus deinem Leben, erzählt an einem einzigen Gegenstand.

→ weitere Details hier.

Ein Tag, acht Stunden, 6 bis 12 Teilnehmende, Lindenau oder Plagwitz

180 bis 220 Euro nach Selbsteinschätzung

nächster Termin: 29.11.;

letzter Tag um sich anzumelden: 15.11.


Tagesworkshop:

Was darf weg? Redigieren als Kreativmethode

 

→ weitere Details hier.

Ein Tag, acht Stunden, 6 bis 12 Teilnehmende, Lindenau oder Plagwitz

180 bis 220 Euro nach Selbsteinschätzung

nächster Termin: 6.12.;

letzter Tag um sich anzumelden: 22.11.